Health Inequalities XII: Closing the Gap in Health Inequalities – Quo vadis?

Im Rahmen des Public Health Kongresses in Deutschland “Armut und Gesundheit” vom 16. und 17. März 2017 an der Technischen Universität Berlin, hat am Freitag, den 17. März das 12. Health Inequalities Fachforum stattgefunden.

Ausgehend von der Frage: Closing the Gap in Health Inequalities – Quo vadis? bildeten den Schwerpunkt der Vorträge und Diskussionen mögliche Strategien, um diese Lücken zu schließen.

Dabei waren die formulierten Empfehlungen von der Commission on Social Determinants of Health (CSDH) richtungsweisend. Diese lauten:
1) die Verbesserung der Lebensbedingungen,
2) die Reduzierung in der ungerechten Verteilung von Macht, Geld und Ressourcen und
3) die Messung und das Verständnis des Problems um die Wirksamkeit von Maßnahmen zu bewerten.
Im Besonderen wurde die Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Maßnahmen als wichtiges Vehikel erachtet, um eine Verringerung von sozial bedingten Ungleichheiten in der Gesundheit der Bevölkerung zu erreichen.
Dabei wurde der Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit sowohl im internationalen als auch im nationalen Kontext betrachtet.

Ausgewählte Webinare des Fachforums sind:

Taking action on health inequalities and improving health equity: The International perspective von Prof. Dr. Peter Goldblatt, University College London, Institute of Health Equity, England

und

Improving health Literacy to take action on health equity von
Prof. Dr. Luis Saboga-Nunes, National School of Public Health, Universidade NOVA de Lisboa, Portugal

Organisiert wurde das Fachforum von:
Prof. Dr. Ullrich Bauer, Dr. Paulo Pinheiro, Orkan Okan (Bielefeld University, Faculty of Educational Science, Centre for Prevention and Intervention in Childhood and Adolescence (CPI)
Prof. Dr. Uwe Bittlingmayer (University of Education Freiburg, Institute of Sociology)
Prof. Dr. Diana Sahrai (University of Applied Sciences and Arts Northwestern Switzerland, School of Education),
Dr. Irene Moor (Martin Luther University of Halle-Wittenberg, Institute of Medical Sociology) und Jens Hoebel, MSc (Robert Koch Institute Berlin)