UNESCO Webinar: Health literacy in schools: an education asset in the 21st century

n 21 January 2021 from 14.00 – 15.00 CET, the interactive webinar “Health literacy in schools: an education asset in the 21st century” will take place. The webinar is part of the Global Health & Education webinar series and organised by the UNESCO Chair Global Health & Education in collaboration with Schools for Health in Europe Network Foundation (SHE). The webinar will be held in English.

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Buch: Health Literacy im Kindes- und Jugendalter

Das Thema Health Literacy, für das sich im deutschen Sprachgebrauch der Begriff der Gesundheitskompetenz etabliert hat, hat in der jüngeren Vergangenheit eine spürbare Aufwertung in Praxis, Politik und Forschung erfahren. Inhaltlich setzt es sich mit vielfältigen Aspekten des Umgangs mit gesundheitsbezogenen Informationen auseinander und adressiert somit eine Gelingensbedingung für den Erhalt und die Förderung von Gesundheit. Kinder und Jugendliche werden in diesen Kontexten zwar als hochrelevante Zielgruppe angesehen, sind in einer wissenschaftlichen Perspektive auf den Gegenstand bislang jedoch noch nicht ausreichend explizit berücksichtigt worden.
Mit dem vorliegenden Sammelband wird ein strukturierender Überblick über den gegenwärtigen Forschungsstand zum Thema Health Literacy im Kindes- und Jugendalter gegeben. Die Sammlung von Beiträgen setzt sich einerseits aus Einblicken in eine Reihe von Forschungsergebnissen zusammen, die sich mit der Tätigkeit des Forschungsverbunds ‚Health Literacy in Childhood and Adolescence (HLCA)‘ assoziieren lassen, und bietet andererseits zahlreiche Anknüpfungspunkte an, die Ausblicke auf künftige Ausrichtungen des Handlungsfelds Health Literacy ermöglichen.

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Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland

Vergleich der Erhebungen 2014 und 2020

Unter Gesundheitskompetenz wird das Wissen, die Motivation und die die Fähigkeit verstanden, gesundheitsrelevante Informationen finden, verstehen, beurteilen und anwenden zu können, um die eigene Gesundheit zu erhalten, sich bei Krankheiten die nötige Unterstützung zu sichern und die dazu nötigen Entscheidungen zu treffen. Um diese Kompetenz empirisch messen zu können, hat eine europäische Forschungsgruppe im Jahr 2012 Erhebungsinstrumente entwickelt. Sie wurden im Jahre 2014 im Rahmen der ersten bundesweiten repräsentativen Erhebung eingesetzt (“Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland HLS GER 1”).

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Digitale Gesundheitskompetenz von Studierenden in Deutschland

Onlinebefragung zu digitaler Gesundheitskompetenz in der Pandemie

Fast 15.000 Studierende haben sich deutschlandweit an einer Onlinebefragung zur digitalen Gesundheitskompetenz in Zeiten von Corona beteiligt. Wissenschaftler*innen der Universität Bielefeld und der Hochschule Fulda fragten nach Informationssuche und -zufriedenheit, dem Umgang mit den digitalen Informationen sowie der psychischen Gesundheit während der Pandemie. Der Großteil der Studierenden verfügt der Studie zufolge über ausreichend digitale Gesundheitskompetenz. Doch mehr als 42 Prozent der Befragten berichten von Schwierigkeiten, die Qualität der Gesundheitsinformationen zum Coronavirus zu bewerten.

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Stellungnahme ZPI

Die Auswirkungen der Pandemie können erhebliche soziale Kosten in der nachwachsenden Generation junger Menschen erzeugen

Kinder und Jugendliche waren während der ersten Reaktionen auf die COVID-19-Infektionen von untergeordneter Bedeutung. Obwohl sie gemeinhin als gesundheitlich und sozial vulnerable Gruppe gelten, wurde der Blick auf sie als Risikogruppe ausgesetzt und durch eine Perspektive überlagert, die sie nun vielmehr als Risikofaktor für die Infektion anderer vul-nerabler Gruppen ansieht. Die Veränderungen und Irritationen im Leben junger Menschen, die durch die COVID-19 Pandemie ausgelöst wurden, sind jedoch genauso einschneidend und prägend wie für andere Altersgruppen. Die psychosozialen Belastungen von Kindern und Jugendlichen sind unter bestimmten Bedingungen sogar intensiver, hängen vor allem von ihrer Lebenslage ab und stellen hohe Anforderungen an die Fähigkeit, die veränderten Lebensbedingungen zu bewältigen.

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Corona-bezogene Gesundheitskompetenz

Die große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fühlt sich über die Corona-Pandemie gut oder sogar sehr gut informiert. Das ergibt eine repräsentative Befragung von 1.000 Personen ab 16 Jahren, die im Auftrag des Interdisziplinären Zentrums für Gesundheitskompetenzforschung der Universität Bielefeld und des Department of Public Health and Education der Hertie School of Governance in Berlin vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt wurde. Schwerpunkt der Befragung war die ?Gesundheitskompetenz? der Bürgerinnen und Bürger, worunter ihre Einschätzung verstanden wird, wie gut es gelingt, die Informationen zur Corona-Pandemie zu finden, zu verstehen und auf dieser Basis Konsequenzen für das eigene Verhalten zu ziehen. Die insgesamt positive Einschätzung der Bevölkerung ist nach Ansicht des Forschungsteams auf die klaren Entscheidungen der politischen Akteurinnen und Akteure und die Maßnahmen der behördlichen Einrichtungen zurückzuführen, die insgesamt als verständlich und nützlich wahrgenommen werden.

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Start der GeKoJu-Erhebung

Gute Neuigkeiten, die GeKoJu-Erhebung im MOHLAA-Projekt hat begonnen.

In der repräsentativen Erhebung wird die Gesundheitskompetenz von 1000 Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren erhoben.

Herzlichen Glückwunsch dem MOHLAA-Team und viel, viel Erfolg – wir drücken euch die Daumen.

Detaillierte Infos gibt es auf der RKI Homepage.

Mental Health Literacy: IMPRES Team in Kanada

Die im IMPRES-Projekt geplante Unterrichtsintervention zur Förderung psychischer Gesundheit und zur Reduktion von Stigmatisierung, die in Bielefeld mit unter dem Titel STABIEL (Stigma Abwehr Bielefeld) durchgeführt werden soll, basiert inhaltlich auf einem kanadischen Unterrichtsprogramm (Mental Health & High School Curriculum Guide – TeenMentalHealth.org). Um die Adaptionsarbeiten der deutschen Version zu prüfen und mit Erfahrungen hinsichtlich Umsetzungs- und Ausgestaltungsmöglichkeiten anzureichern, sind wir, das IMPRES-Team, nach Kanada gereist, um von den Entwicklern und aktuell an und mit dem Programm arbeitenden Expert*innen zu lernen und mit ihnen in den Austausch zu treten.

dav

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Neuer Beitrag erschienen: Gesundheitskompetenz und Schule

Health Literacy—Talking the Language of (School) Education

In einem neuen Beitrag in der Zeitschrift Health Literacy Research and Practice werden Gesundheitskompetenz und Schule aufeinander bezogen.

Auszug:

The links between school education and health have been of interest to researchers for several decades, and health literacy in particular has been associated with the health-promoting school approach for almost 20 years (St Leger, 2001; St Leger & Nutbeam, 2000). From an educational perspective, this is not surprising because there is little doubt that health literacy is a competence that contributes to health skill development and can be facilitated through educational practices.

Link zum Weiterlesen.

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Neuerscheinung: International Handbook of Health Literacy

International Handbook of Health Literacy: Research, Practice and Policy across the Life-Span

This International Handbook of Health Literacy draws on a new perspective in health literacy and should be seen as a spearhead for new thinking that aims to provide an overview of the multifaceted and multidimensional nature of health literacy by adopting a lifespan perspective, while addressing research, practice and policy. Continue reading

Call for abstracts: Special Issue Health Literacy

Special Issue “Health Literacy and Equity – Interdisciplinary Perspectives and Recent Trends in Health Literacy Research and Action around the World”

Special Issue Homepage

Dear Colleagues,

We are happy to inform you that the International Journal of Environmental Research and Public Health (IJERPH) has invited us to edit a Special Issue on “Health Literacy and Equity—Interdisciplinary Perspectives and Recent Trends in Health Literacy Research and Action Around the World.” Health literacy is a Sustainable Development Goal and a 21st century action-oriented approach to public health, health promotion, education, and health care. Health literacy describes essential skills and situational resources needed for people to find, understand, evaluate, communicate, and use information and services in a variety of forms across various settings throughout the life-course. In this sense, enhancing health literacy in populations and systems is critical to achieving health equity. Thus, health literacy is increasingly recognized as a cross-cutting global issue and health determinant and is the focus of a growing body of interdisciplinary and international research, practice, and policy.

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Neuerscheinung: International Handbook of Health Literacy

International Handbook of Health Literacy: Research, Practice and Policy across the Life-Span

Link zum Buch

Available Open Access under CC-BY-NC license. Health literacy addresses a range of social dimensions of health including knowledge, navigation, communication as well as individual and organizational skills for accessing, understanding, evaluating and using of information. Especially over the past decade, health literacy has become a major public health concern globally as an asset for promoting health, wellbeing and sustainable development.

This comprehensive handbook provides an invaluable overview of current international thinking about health literacy, highlighting cutting edge research, policy and practice in the field. With a diverse team of contributors, the book addresses health literacy across the life-span and offers insights from different populations and settings. Providing a wide range of major findings, the book outlines current discourse in the field and examines necessary future dialogues and new perspectives.

Herausgeber: Orkan Okan, Ullrich Bauer, Diane Levin-Zamir, Paulo Pinheiro and Kristine Sørensen

Verlag: Policy Press Bristol

Veröffentlichgsdatum: 31.7.2019

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