Luís Saboga-Nunes and Orkan Okan have been elected president and co-president of EUPHA’s Health Promotion Section

Luís Saboga-Nunes from our advisory board and consortium´s member Orkan Okan have been elected president and co-president, respectively, of EUPHA’s Health Promotion Section at 2016´s EPH annual meeting in Vienna. EUPHA, the European Public Health Association, is by far the largest organisation for public health experts in Europe and brings together around 14.000 people for professional exchange and collaboration throughout Europe. For at least the next two years, Luís and Orkan will be in charge of the health promotion section representing the voices of more than 2,500 section members.
The HLCA consortium congratulates Luís and Orkan in the warmest possible way for this tremendous success.

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NEWS: Michael Rehder ” Psychisch belastete Eltern in der Sozialpädagogischen Familienhilfe” veröffentlich

Michael Rehder “Psychisch belastete Eltern in der Sozialpädagogischen Familienhilfe” veröffentlicht in der Reihe: Prävention im Kindes- und Jugendalter, hrsg. von U. Bauer, W. Körner und P. Pinheiro

9783779933748

 

Psychische Störungen und Elternschaft

Bedeutsamkeit psychischer Störungen; Belastung der Angehörigen;
Elternschaft und psychische Erkrankung im Kontext unterschiedlicher
Hilfesysteme; Prävalenzen und Risiken betroffener Kinder; Interindividuelle
Varianz bei vergleichbarer Diathese; Kategorien psychosozialer Belastung;
Bedeutende Störungsbilder der Eltern; Synopse

Die Sozialpädagogische Familienhilfe – Soll- und Ist-Zustand

Sozialpädagogische Familienhilfe – Aufgaben und Genese; Weshalb sollten
Fachkräfte der Sozialpädagogischen Familienhilfe etwas von psychischen
Störungen verstehen? Untersuchungen zur Sozialpädagogischen Familienhilfe;
Synopse

Forschungsmethodische Vorgehensweise

Fragestellung, Intention und Methodenentscheidung; Feldforschung, Ethnographie,
teilnehmende Beobachtung; Dimensionale Einordnung der Untersuchung;
Die Feldzugangsproblematik und ihre Überwindung; Hinweise auf
psychische Belastungslagen – standardisierte Instrumente als triangulatives
Moment? Dokumentation der Forschung – die Anfertigung von Beobachtungsprotokollen;
Rollenreflexion und Probleme in der Beziehungsarbeit;
Zirkulärer Ablauf der Feldforschung; Ergänzung der dichten Beschreibungen
durch ein integratives, texthermeneutisches Auswertungsverfahren; Zur
Darstellungsweise der Fallanalysen

Empirischer Zugang zur Hilfesituation

Fallanalyse des ersten Hilfeprozesses – Frau Weingarten und Familie Schulze;
Fallanalyse des zweiten Hilfeprozesses – Frau Ehrenfeld und Familie Jahn;

Differenzperspektivische Analysen

Forschungs- und praxisbezogene Diskussion der Ergebnisse
Traumatisierte Klient/-innen in den Hilfen zur Erziehung; Interdisziplinäre
Ansätze zum Verständnis bedeutsamer Ergebnisse – Was könnte den Eltern
und damit den Kindern helfen? Wohlfahrtsstaatlicher

HLCA bei der 22. Weltkonferenz zur Gesundheitsförderung der International Union of Health Promotion and Education in Curitiba, Brasilien

Vom HLCA Team haben sich Janine Bröder und Orkan Okan aufgemacht, um an der 22. Weltkonferenz zur Gesundheitsförderung der International Union of Health Promotion and Education teilzunehmen und den HLCA Verbund in Brasilien zu vertreten. Während der Konferenz haben sie zwei Poster präsentiert, einen Vortrag gehalten sowie gemeinsam mit internationalen Partnern aus Dänemark, Kanada und Portugal ein Symposium zu Health Literacy in der Kindheit und Jugend durchgeführt. Während weiterer Veranstaltungen hat Janine an einer Diskussionsgruppe zu Capacity Building und Wissenstransfer im Bereich Health Literacy teilgenommen, Orkan, zusammen mit Evelyn McElhinney aus Schottland, eine Gruppe zu Health Literacy im Lebensverlauf geleitet. Eine weitere Präsentation mit HLCA Beteiligung an einer portugiesischen Studie fand im sogenannten Conversation Circle statt mit Ergebnissen zur Konstruktion von Health Literacy in der Lebensphase Jugend.

 

Weiterhin haben Janine und Orkan an drei Pre-conferences zu Health Literacy teilgenommen. Während der ersten mit dem Titel “Taking the Global Health Literacy Agenda into Portuguese speaking communities”, die von Luis Saboga-Nunes organisiert wurde, haben zudem Vertreter/innen des südamerikanischen Health Literacy Netzwerks teilgenommen und erste Einblicke in ihre Handlungsfelder gegeben. Währenddessen haben Kristine Sørensen and Diane Levin-Zamir in Form von kurzen Impulsen vergangene Health Literacy Forschungsausaktivitäten aus Europa vorgestellt. In der Pre-conference zu “Diabetes Literacy: Integrating Health Literacy and Health Systems Change In Diabetes Self-Management Education” hat Stephan van den Broucke Einblicke in die Projektergebnisse gegeben und von den Erfahrungen seiner Gruppe berichtet. Die letzte Pre-conference “Taking the Global Health Literacy Agenda Forward for Health Promotion – From Position Paper to Action.” wurde als Workshop durchgeführt und von der Global Working Group on Health Litercay (IUHPE GWG-HL) organisiert, in der der HLCA Verbund durch die Bielefelder Teilnehmer/innen seit zwei Jahren aktiv vertreten ist. Die Veranstaltung hatte zum Ziel, die Zusammenarbeit der Mitglieder/innen zu verbessern, Health Literacy Forschungs- und Praxisaktivitäten der Mitglieder/innen vorzustellen und an der inhaltlichen Gestaltung des Positionspapiers der GWG-HL für die nächsten drei Jahre zu arbeiten. Hierzu wurden insgesamt folgende sechs thematische Gruppen zusammengestellt, in denen interaktiv diskutiert wurde:

  • Identifizierung von relevanten Stakeholdern für die Zusammenarbeit im Bereich Health Literacy Handlungsfelder, Forschung und Policy
  • Health Literacy als Verbraucherbildung und Empowerment Prozess im erweiterten Community Ansatz
  • Drittmittelförderung, Forschungsförderung, Forschungsdurchführung um die Evidenzbasis zu stärken
  • Capacity Building und Wissenstransfer im Bereich Health Literacy
  • Die Integration von Health Literacy in Diskurse und Agenden zur Gesundheitsförderung und zu den sozialen Determinanten von Gesundheit, die auf globaler, nationaler and regionaler Ebene stattfinden
  • Health Literacy im Lebensverlauf

Die IUHPE Konferenz hatte einen starken Fokus auf Health Literacy, so haben neben zahlreichen Poster Walks verschiedener Art (digital, physikalisch, als Präsentation), viele weitere Workshops, Sessions, Symposiums und Diskussionsgruppen zu diesem Thema stattgefunden. Nicht alle Health Literacy Aktivitäten konnten besucht werden, da sich viele zeitlich überschnitten haben.

Zusammenfassend lässt sich die Konferenz im Hinblick auf die Integration von Health Literacy in den Diskurs zur Gesundheitsförderung als Erfolg auf ganzer Linie beschreiben. Das Thema wird weltweit prioritär behandelt und findet nicht nur bei der IUHPE Einzug, sondern auch bei der WHO, der UN sowie weiteren NGOs und Regierungsorganisationen. Während der Konferenzeröffnung wurden zudem Kinder und Jugendliche als wichtige Zielgruppe von Gesundheitsförderung genannt und dafür, um gesundheitliche Ungleichheiten effektiv an den Wurzeln zu bearbeiten und dadurch zu reduzieren. In der Abschlussveranstaltung wurde Health Literacy sehr positiv und wohlwollend als Ziel von Gesundheitsförderung und Primärprävention erwähnt. Die Entwicklung deutet an, dass Health Literacy für die 23. IUHPE Konferenz 2019 in Neuseeland erneut von großer Bedeutung sein wird.

Health Literacy in Deutschland – Erarbeitung eines nationalen Aktionsplans

In Deutschland haben etwa 54 % der Bevölkerung eine problematische Health Literacy/Gesundheitskompetenz. Ähnlich sind die Ergebnisse anderer Studien (WIdO), ebenso des European Health Literacy Survey (HLS-EU) und anglo-amerikanscher Studien. International erfährt das Thema Health Literacy daher schon seit längerem große Aufmerksamkeit – sei es in der Forschung oder der Politik. Auf der EU-Ebene existiert beispielsweise seit einigen Jahren ein Programm „Promoting Health Literacy in Europe“. Ergänzend haben einige nationale Regierungen eigene Programme gestartet, denen oft die Erarbeitung eines Aktionsplans voraus ging. Aktionspläne existieren beispielsweise in den USA, Kanada, Australien, Schottland und auch Österreich. Sie dienen sowohl dazu, dem Thema zu größerer Resonanz in der Politik und bei wichtigen Akteuren zu verhelfen als auch politische Maßnahmen anzustoßen.

In Deutschland wird die Bedeutung von Gesundheitskompetenz/Health Literacy für die Gesundheitserhaltung und Gesundheitsversorgung erst neuerlich diskutiert, ist aber noch nicht ausreichend als gesellschaftliche, politische und gesundheitswissenschaftliche Gestaltungsaufgabe erkannt.

Zielsetzung
Hier ist der Anknüpfungspunkt des beantragten Projekts, das einen Beitrag dazu leisten möchte, dem Thema Health Literacy als Gestaltungsaufgabe in Deutschland zu größerer gesellschaftlicher und politischer Resonanz zu verhelfen. Ziel des Projektvorhabens ist es:

  • einen Nationalen Aktionsplan zum Thema Health Literacy/Gesundheitskompetenz zu erarbeiten, der auf Verbesserung der Gesundheitskompetenz der deutschen Bevölkerung zielt.
  • Der Aktionsplan soll unterschiedliche Expertisen bündeln, auf einer systematischen Analyse der Situation im deutschsprachigen Raum basieren und Handlungsschritte auf unterschiedlichen Ebenen aufzeigen.
  • Der von einer Expertengruppe erarbeitete Aktionsplan wird anschließend validiert und auf einer Tagung präsentiert und diskutiert.
  • Laufzeit02/2016 bis 01/2019

Projektleitung
Prof. Dr. Doris Schaeffer (Federführung), Prof. Dr. Ulrich Bauer, Fakultät für Erziehungswissenschaften, Zentrum für Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter (ZPI), Universität Bielefeld, Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Hertie School of Governance, Berlin, Dr. Kai Kolpatzik, AOK-Bundesverband

Koordination
Dr. Annett Horn

Projektförderung
Robert Bosch Stiftung

UPCOMING: EUHPA Pre-Conference

Der HLCA-Verbund wird auf der 9. European Public Health Conference “All for Health – Health for All” vom 9.–12. November 2016 in Wien, Österreich vertreten sein. Veranstaltet von der EUPHA Section on Health promotion wird es eine Pre-Conference zum Thema Operationalizing health promotion on the life course through the health literacy approach: where we stand 30 years after Ottawa? geben, welche organisiert wird von Mitgliedern des HLCA Verbundes sowie Mitgliedern des Advisory Boards:

  • Luis Saboga-Nunes and Christiane Stock – EUPHA Section on Health promotion
  • Ullrich Bauer, Paulo Pinheiro, Orkan Okan – Health Literacy in Childhood and Adolescence Research Consortium (HLCA) und
  • Kristine Sørensen, health consultant and founder of Global Health Literacy Academy

UPCOMING: Summer School and Consortium Meeting in Freiburg

The next meeting of the HLCA consortium will take place in Freiburg, September 29th & 30th, 2016 under the topic of  Half-time of HLCA under the Framework of Health Inequalities: Projects Findings and Recent Developments. Previous to the consortium meeting, a summer school will be organized.

SUMMERSCHOOL

Organizing Committee (in alphabetical order): Ullrich Bauer (Bielefeld University) Uwe H. Bittlingmayer (responsible), Eva-Maria Bitzer (University of Education Freiburg), Orkan Okan, Paulo Pinheiro (Bielefeld University) Luis Saboga-Nunes (New University of Lisbon), Diana Sahrai (FHNW University of Education Basel)

The general objectives of the summer school 2016 in Freiburg is to inform national and international MA-students and PhD-candidates about the state of the art of health literacy research; that means:

  • Make participants familiar with literacy concept, especially with concepts of social literacy
  • Discuss with the participants whether health literacy is an outcome or an explaining variable to outcomes
  • Present the participants different forms of measurement health literacy, quantitative as well as qualitative
  • Make the participants conduct own empirical analysis according to health literacy by making them quantitative data as well as interview material available
  • Let the participants be part of the HLCA-meeting to get an idea about ongoing research work

BERICHT: HLCA Verbundtreffen, 3./4. März 2016, Essen (englisch)

The 3rd meeting of the “Health Literacy in Childhood and Adolescence” Consortium (HLCA) focussed on the presentation and discussion on empirical findings of the joint research project and its subprojects. The meeting started with a summary and critical reflection on the past half year’s HLCA activities with a special focus on the implementation of the consortium`s dissemination, communication, public engagement and networking strategy.

Particular consideration in the various sessions was given to the projects related to mental health literacy (NePP, Provider-MHL, Teacher-MHL) and eHealth literacy (MEDIA PROTECT, ELMi, PrettY). Insights into the recent development of these projects were presented on the first day of the meeting. In the morning of the second day, progress reporting was complemented by the basic research projects (TeCoMo, MOHLAA and MoMChild).
The aims were to present and discuss the empirical findings from the field research. The subprojects´ researchers provided insights into their recent work. Each presentation was followed by a fruitful discussion with additional recommendations by both, project members and the scintific advisory board. In addition, members of the ELMi-CH project that will launch in spring 2016 in Switzerland introduced their project.

Further sessions addressed the content-specific understandings of eHealth literacy and mental health literacy, respectively. These sessions aimed to outline the current conceptual understanding within these projects, to figure out common characteristics among the projects as well as to present open questions for discussions.
In the second workshop of the TeCoMo project, a first conceptualisation of health literacy in childhood and adolescence was presented and put up for discussion.
As usual, a closed session of the steering committee and the scientific advisory board took place to discuss future organisational and administrative issues, and the progress of projects.
The 3rd HLCA meeting was closed by summing up the meeting, introducing the recommendations from the scientific advisory board, and giving an outlook to the upcoming meeting in Freiburg.

UPCOMING: 22nd IUHPE World Conference on Health Promotion

Der HLCA-Verbund wird auf der 22. IUHPE World Conference on Health Promotion vom 22.–26. Mai in Curritiba, Brasilien vertreten sein. Orkan Okan und Janine Bröder aus den Bielefelder Teilprojekten TeCoMo, MoMChild werden ihre Ergebnisse in einem Symposium zum Thema CHILD AND YOUTH HEALTH LITERACY – A DISCUSSION ON CONCEPTUALIZATIONS, METHODOLOGIES AND KNOWLEDGE TOWARDS ACTION und in Posterbeiträgen (TeCoMo: Exploring Health literacy in Childhood and Adolescence – Results and Implications from a Systematic Lietrature Review, MoMChild: The “Methods of Measuring Health Literacy inof children: Project (MoMChild): Preliminary results of a Systematic Literature Review, and conclusions for concept construction and questionnaire development) präsentieren.

BERICHT: HLCA Verbundtreffen, 08./9. Oktober 2015, Bielefeld (englisch)

The 2nd meeting of the “Health Literacy in Childhood and Adolescence” Consortium (HLCA) focussed on selected issues and challenges linked to the research methodologies used in the individual subprojects of the joint research project. Rather than evaluating the projects’ methodological approaches, the project teams to shared first experiences and selected open questions. This framework provided the opportunity to seek advice and recommendations from the colleagues and the attendant scientific advisory board in order to support the further implementation of the methodologies.
The meeting started with a guided poster walk to inform on the ongoing research activities in the individual projects (session 1). Gender, diversity and intersectionality aspects were addressed as themes of cross cutting relevance in session 2 followed by a key note presentation (session 3) by Emma Bond, University Campus Suffolk, England, providing an overview of methodological and ethical requirements of child research.

The second part of the first day was covered with various “One on One” sessions, focussing on selected methodological issues in the individual projects. Particular questions were presented and discussed in an interactive and participatory mode by making use of two way communication. These “One on One” sessions provided a good framework for new input (project member), feedback (experts from advisory board) and fruitful dialogues (project member, expert, and audience).

The second day started with a key note presentation on “Empirical Research with and/or for Children? Highlighting Challenges and Framing Methodological and Ethical Requirements” by Graça S. Carvalho, Research Centre on Child Studies, University of Minho, Braga, Portuga which aimed at addressing challenges when placing methods and methodologies at the centre of research with the child and youth population. The following session has been designed as a workshop that aimed to gain insights into the components and conceptual elements of the current health literacy understanding in childhood and adolescence. All the participants of the second meeting were invited to review the presented literature review and to contribute with their individual perspectives to the mapping of the concept for children and adolescents.

NEWS: Neue Mitglieder im Scientific Advisory Board

Der HLCA Verbund hat nach seinem erfolgreichen Verbundtreffen im Oktober 2015 in Bielefeld zwei neue Mitglieder in den Kreis des Scientific Advisory Boards aufgenommen. Bei den neuen Mitgliedern handelt es sich um

  • Emma Bond, Institute for Social, Education and Enterprise Development, University
    Campus Suffolk, England link
  • Prof. Dr. Graça S. Carvalho, Research Centre on
    Child Studies, University of Minho, Braga, Portugal link

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

BERICHT: Workshop “Researching with Children and Young People in Diverse Socio-spatial Contexts”

Ende September fand ein zweitägiger Workshop zur ‘Forschung mit Kindern und jungen Personen in verschiedenen sozio-räumlichen Kontexten’ an der Universität Loughborough (England) statt. Der Workshop war als Austausch von Wissenschaftler/innen zu Themen der Kinder- und Jugendforschung geplant, an dem Dirk Bruland, vom TEACHER-MHL und NEPP-Projekt, teilnahm. In diesem Austausch gab es kein Richtig oder Falsch, sondern es stand ein sensibles an der jeweiligen vorgestellten Forschungssituation angemessenes Verhalten in der Erhebungsphase im Vordergrund. Der Workshop reicherte viele Ansatzpunkte, Sichtweisen und Perspektiven im Austausch mit Kollegen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen an, die für die Umsetzung von Projekten im HLCA gewinnbringend sind. Die Programmpunkte des Workshops werden an dieser Stelle kurz zusammengefasst.

Am ersten Tag gab es zwei Programmpunkte. Der erste davon behandelte verschiedene Themenbereiche zur Erreichung von möglichen Teilnehmer/innen bei wissenschaftlichen Untersuchungen. Im Vordergrund lag hier die Methodenauswahl (quantitative Befragung, qualitative Befragung – in Einzel- oder Gruppengesprächen) und die Erreichung von Teilnehmer/innen an die gegebenen und sich verändernden Verhältnisse. Als Beispiel kann die vor mehr als einem Jahrzehnt empfundene Innovation mit Online-Befragungen genannt werden, die alleine aus Neugier zur Teilnahme motiviert hat, und heutzutage in so einer Häufigkeit durchgeführt wird, dass die Motivation zur Teilnahme gering ist. Die Perspektive von Forschung im globalen Norden und Süden wurde dabei kontrastierend von den beiden Referenten des Programmpunktes eingenommen. Beim zweiten Programmpunkt des Tages wurden (Online-)Archive als weiterer Forschungszugang und die Möglichkeiten von historischen Untersuchungen von Kindheit und Jugend behandelt.

Der zweite Tag begann spielerisch. Zur Erforschung von Emotionen wurden verschiedene methodische Ansätze durchgegangen. Hierzu gehörte u.a. das angeleitete Spiel mit Lego-Bausteinen, worüber Kindern eine Möglichkeit zum Ausdruck ihrer Gedanken geboten wird. Der letzte Programmpunkte behandelte weitere methodische Ansätze zur Untersuchung von jungen Menschen. Neben Rollenspielen, die die Ansätze aus verschiedenen Perspektiven praktisch erfahrbar machten, wurden ethische Aspekte angesprochen. Ein Aspekt war z.B. die informierte Einwilligung und dessen Umgang unter dem Aspekt, ab wann ein Kind versteht, wofür ein Wissenschaftlicher Daten erhebt (oder warum dieser mit einem spielt).

PUBLIKATION: Gesundheitskompetenz ist Schwerpunktthema in der Septemberausgabe des Bundesgesundheitsblatts

Gesundheitskompetenz ist das Schwerpunktthema in der Septemberausgabe des Bundesgesundheitsblatts. Die Ausgabe ermöglicht einen Überblick über den Stand der Diskussion des Konzeptes Gesundheitskompetenz, primär im deutschsprachigen Raum, und dessen Anwendung in Forschung, Prävention und Krankenversorgung.

Gerne möchten wir auf Beiträge verweisen, die von Mitgliedern des HLCA Verbundes oder Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats verfasst wurde:

 

BERICHT: Workshop zu „Ethnologischen Forschungs-methoden“ an der PH Freiburg

Der Workshop „Ethnologische Forschungsmethoden“ fand am 12./13. Juni 2015 an der PH Freiburg statt. Die Teilnehmergruppe bestand aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Pädagogischen Hochschule Freiburg, der Fachschule Nordwestschweiz und der Universität Bielefeld. Am zweiten Tag wurde der TeilnehmerInnenkreis durch Christian Strümpell (Universität Heidelberg) erweitert, der wesentlichen Input zum Thema des Workshops gab. Die Teilnehmenden erhielten in dem Workshop die Gelegenheit, einerseits durch einen regen Austausch und andererseits durch neuen Input, ihre Kenntnisse in der Thematik zu vertiefen bzw. zu erweitern.

Einen ausführlichen Bericht finden sie hier.

BEITRAG: Paulo Pinheiro zu Health Literacy – das Zusammenspiel von Bildung und Gesundheit

Im Info_Dienst für Gesundheitsförderung, Zeitschrift von Gesundheit Berlin-Brandenburg, 15. Jahrgang, 1. Ausgabe 2015 findet sich einBeitrag von Dr. Paulo Pinheiro, dem stellv. Koordinator des HLCA Verbundes, zu den Health Literacy Sessions, die im Jahre 2015 auf der Tagung Armut und Gesundheit in stattgefunden haben. Der Kongress Armut und Gesundheit 2015 fand am 5. und 6. März 2015 an der Technische Universität Berlin statt und wurde ausgerichtet von Gesundheit Berlin-Brandenburg in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH) und der Technischen Universität Berlin (Gesundheitsökonomisches Zentrum Berlin und Zentrum Technik und Gesellschaft).

Der Info_Dienst fist auch unter www.armut-und-gesundheit.de und hier zu finden.