HLCA bei der European Public Health Week der EUPHA

At this year`s European Public Health Week, HLCA will organize two webinars on child and adolescent health literacy back-to-back.

The European Public Health Week (EUPHW) aims to raise awareness about public health and promote collaboration among the public health community in Europe. EPHW is an annual initiative that began in 2019. More Information can be accessed here.

The HLCA webinars will take place on May 16 between 10.00h and 12.00h CET. More information below.

Neuer Artikel

International Understandings of Health Literacy in Childhood and Adolescence

A Qualitative-Explorative Analysis of Global Expert Interviews

Autorinnen und Autor

Tessa Schulenkorf, Kristine Sørensen, Orkan Okan

Abstract

Background: With regard to children and adolescents, health literacy should only not be understood as an individual ability, but rather as dependent based on its contextual determinants. The study examines how experts define health literacy in childhood and adolescence and discusses whether they include these factors.

Methods: In 48 interviews with experts from 32 countries, specific questions for defining health literacy in childhood and adolescence were analyzed. Data analysis was conducted according to the summary of the qualitative content analysis. Main categories and subcategories were developed exploratively and inductively.

Results: No expert had an official definition of health literacy in childhood or adolescence. There were more experts who located health literacy only at the individual level alone than those who located it at both the individual and contextual levels. On the individual level, there was a focus on information processing, knowledge, behavior, and skills. At the contextual level, system responsibility, the ability of others, and relationship between age and development were the main points.

Conclusions: To develop an adequate method of dealing with health literacy in the target group, there must be a target group-specific consideration of the dependencies, ages, and developmental stages of that group. While this is considered as consensus in scientific discourse, it has seemingly not yet been adopted in development-related policies internationally.

https://www.mdpi.com/1660-4601/19/3/1591

Neuer Artikel: Gesundheitskompetenz von Jugendlichen in Deutschland

Gesundheitskompetenz und Gesundheitsverhalten im Jugendalter: Ergebnisse einer bundesweiten Online-Befragung Jugendlicher

Autorinnen: Olga Maria Domanska, Anne-Kathrin M. Loer,Christiane Stock und Susanne Jordan 

Hintergrund

Für Deutschland fehlen Informationen zum Zusammenhang zwischen Gesundheitskompetenz und Gesundheitsverhalten Jugendlicher, obwohl in der Stärkung von Gesundheitskompetenz besonders im Jugendalter ein vielversprechender Ansatz zur Förderung des Gesundheitsverhaltens gesehen wird.

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Neue Artikel aus dem HLCA Verbund

Health Literacy and Health Behavior among Women in Ghazni, Afghanistan

Autor:innen
Stefanie Harsch, Asadullah Jawid, Ebrahim Jawid, Luis Saboga-Nunes, Kristine Sørensen6, Diana Sahrai und Uwe H. Bittlingmayer

https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpubh.2021.629334/abstract

The relationship of health literacy, wellbeing and religious beliefs in neglected and unequal contexts—Results of a survey study in central Afghanistan

Autor:innen
Stefanie Harsch Asadullah Jawid M Ebrahim Jawid Luis Saboga Nunes Diana Sahrai Uwe H. Bittlingmayer

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/hpja.419

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UNESCO Webinar: Health literacy in schools: an education asset in the 21st century

n 21 January 2021 from 14.00 – 15.00 CET, the interactive webinar “Health literacy in schools: an education asset in the 21st century” will take place. The webinar is part of the Global Health & Education webinar series and organised by the UNESCO Chair Global Health & Education in collaboration with Schools for Health in Europe Network Foundation (SHE). The webinar will be held in English.

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Buch: Health Literacy im Kindes- und Jugendalter

Das Thema Health Literacy, für das sich im deutschen Sprachgebrauch der Begriff der Gesundheitskompetenz etabliert hat, hat in der jüngeren Vergangenheit eine spürbare Aufwertung in Praxis, Politik und Forschung erfahren. Inhaltlich setzt es sich mit vielfältigen Aspekten des Umgangs mit gesundheitsbezogenen Informationen auseinander und adressiert somit eine Gelingensbedingung für den Erhalt und die Förderung von Gesundheit. Kinder und Jugendliche werden in diesen Kontexten zwar als hochrelevante Zielgruppe angesehen, sind in einer wissenschaftlichen Perspektive auf den Gegenstand bislang jedoch noch nicht ausreichend explizit berücksichtigt worden.
Mit dem vorliegenden Sammelband wird ein strukturierender Überblick über den gegenwärtigen Forschungsstand zum Thema Health Literacy im Kindes- und Jugendalter gegeben. Die Sammlung von Beiträgen setzt sich einerseits aus Einblicken in eine Reihe von Forschungsergebnissen zusammen, die sich mit der Tätigkeit des Forschungsverbunds ‚Health Literacy in Childhood and Adolescence (HLCA)‘ assoziieren lassen, und bietet andererseits zahlreiche Anknüpfungspunkte an, die Ausblicke auf künftige Ausrichtungen des Handlungsfelds Health Literacy ermöglichen.

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Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland

Vergleich der Erhebungen 2014 und 2020

Unter Gesundheitskompetenz wird das Wissen, die Motivation und die die Fähigkeit verstanden, gesundheitsrelevante Informationen finden, verstehen, beurteilen und anwenden zu können, um die eigene Gesundheit zu erhalten, sich bei Krankheiten die nötige Unterstützung zu sichern und die dazu nötigen Entscheidungen zu treffen. Um diese Kompetenz empirisch messen zu können, hat eine europäische Forschungsgruppe im Jahr 2012 Erhebungsinstrumente entwickelt. Sie wurden im Jahre 2014 im Rahmen der ersten bundesweiten repräsentativen Erhebung eingesetzt (“Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland HLS GER 1”).

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Digitale Gesundheitskompetenz von Studierenden in Deutschland

Onlinebefragung zu digitaler Gesundheitskompetenz in der Pandemie

Fast 15.000 Studierende haben sich deutschlandweit an einer Onlinebefragung zur digitalen Gesundheitskompetenz in Zeiten von Corona beteiligt. Wissenschaftler*innen der Universität Bielefeld und der Hochschule Fulda fragten nach Informationssuche und -zufriedenheit, dem Umgang mit den digitalen Informationen sowie der psychischen Gesundheit während der Pandemie. Der Großteil der Studierenden verfügt der Studie zufolge über ausreichend digitale Gesundheitskompetenz. Doch mehr als 42 Prozent der Befragten berichten von Schwierigkeiten, die Qualität der Gesundheitsinformationen zum Coronavirus zu bewerten.

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Stellungnahme ZPI

Die Auswirkungen der Pandemie können erhebliche soziale Kosten in der nachwachsenden Generation junger Menschen erzeugen

Kinder und Jugendliche waren während der ersten Reaktionen auf die COVID-19-Infektionen von untergeordneter Bedeutung. Obwohl sie gemeinhin als gesundheitlich und sozial vulnerable Gruppe gelten, wurde der Blick auf sie als Risikogruppe ausgesetzt und durch eine Perspektive überlagert, die sie nun vielmehr als Risikofaktor für die Infektion anderer vul-nerabler Gruppen ansieht. Die Veränderungen und Irritationen im Leben junger Menschen, die durch die COVID-19 Pandemie ausgelöst wurden, sind jedoch genauso einschneidend und prägend wie für andere Altersgruppen. Die psychosozialen Belastungen von Kindern und Jugendlichen sind unter bestimmten Bedingungen sogar intensiver, hängen vor allem von ihrer Lebenslage ab und stellen hohe Anforderungen an die Fähigkeit, die veränderten Lebensbedingungen zu bewältigen.

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Corona-bezogene Gesundheitskompetenz

Die große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland fühlt sich über die Corona-Pandemie gut oder sogar sehr gut informiert. Das ergibt eine repräsentative Befragung von 1.000 Personen ab 16 Jahren, die im Auftrag des Interdisziplinären Zentrums für Gesundheitskompetenzforschung der Universität Bielefeld und des Department of Public Health and Education der Hertie School of Governance in Berlin vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt wurde. Schwerpunkt der Befragung war die ?Gesundheitskompetenz? der Bürgerinnen und Bürger, worunter ihre Einschätzung verstanden wird, wie gut es gelingt, die Informationen zur Corona-Pandemie zu finden, zu verstehen und auf dieser Basis Konsequenzen für das eigene Verhalten zu ziehen. Die insgesamt positive Einschätzung der Bevölkerung ist nach Ansicht des Forschungsteams auf die klaren Entscheidungen der politischen Akteurinnen und Akteure und die Maßnahmen der behördlichen Einrichtungen zurückzuführen, die insgesamt als verständlich und nützlich wahrgenommen werden.

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Start der GeKoJu-Erhebung

Gute Neuigkeiten, die GeKoJu-Erhebung im MOHLAA-Projekt hat begonnen.

In der repräsentativen Erhebung wird die Gesundheitskompetenz von 1000 Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren erhoben.

Herzlichen Glückwunsch dem MOHLAA-Team und viel, viel Erfolg – wir drücken euch die Daumen.

Detaillierte Infos gibt es auf der RKI Homepage.

Mental Health Literacy: IMPRES Team in Kanada

Die im IMPRES-Projekt geplante Unterrichtsintervention zur Förderung psychischer Gesundheit und zur Reduktion von Stigmatisierung, die in Bielefeld mit unter dem Titel STABIEL (Stigma Abwehr Bielefeld) durchgeführt werden soll, basiert inhaltlich auf einem kanadischen Unterrichtsprogramm (Mental Health & High School Curriculum Guide – TeenMentalHealth.org). Um die Adaptionsarbeiten der deutschen Version zu prüfen und mit Erfahrungen hinsichtlich Umsetzungs- und Ausgestaltungsmöglichkeiten anzureichern, sind wir, das IMPRES-Team, nach Kanada gereist, um von den Entwicklern und aktuell an und mit dem Programm arbeitenden Expert*innen zu lernen und mit ihnen in den Austausch zu treten.

dav

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